John-Francis Lecoultre

Ein herausragender Pastellist

26/06/2020
20/12/2020

Ausstellung der Grammonts von John-Francis Lecoultre vor dem Modell !

Die Villa „Le Lac“ Le Corbusier stellt vor dem Modell eine Auswahl der Grammonts von John-Francis Lecoultre vor! Noch nie war der Begriff in situ so treffend. Der Maler hatte ähnliche Anfänge wie Le Corbusier (gleiche Herkunft, gleiche Kurse an der Kunstschule in La Chaux-de-Fonds, gleiche Pariser Träume), aber die Stadt des Lichts funktionierte für ihn nicht: er kehrte in die Schweiz zurück, nach Montreux, gründete eine Familie und malte sein ganzes Leban lang abseits der Kunstszene. Das prächtige Leporello, das 2020 im Verlag Call me Edouard erschienen ist, une die vorliegende Ausstellung tragen dazu bei, diesen herausragenden Pastellisten hervorzuheben. Lecoultre ist eine bedeutende Entdeckung für die Geschichte der Schweizer Malerei und ein Meister der Pastellmalerei. Sein bildnerischer Ansatz erinnert manchmal an die Momentaufnahme: mit wenigen Strichen gelingt es Lecoultre, die tausend Aspekte der Wasseroberfläche wiederzugeben und die Rauheit des Gesteins greifbar zu machen. Das Werk von Lecoultre, Erbin des Pleinairismus – einer im 19. Jahrhundert entstandenen künstlerischen Strömung – ist von der Ästhetik der 1930er Jahre geprägt und zeichnet sich durch diese seltene Wahl des Pastells aus.

Parallel zur Ausstellung im Freien Valais Amoureux in Evolène (VS), zwischen Lac d'Arbey und Les Farquès.

Mit der Unterstüzung von: 
Fotos © FLC/ProLitteris